Lutsu 5 stuben
Lutsu 3 stuben
Jaani 6 stuben
Antonius Gilde in Tartu
Die Dõrptsche Kleine Gilde war 1449 erstmalig genannt, aber sie beschäftigt sich wahrscheinlich früher. Am 16. Jahrhundert vermehrent sich der Einfluss der Kleiner Gilde. Am 17. Jahrhundert befestigt der Stadtmagistrat der Schrag (Skraa) der Kleiner Gilde, welches liegt der Tätigkeit bis 1919 zugrund. Früher gebraucht die Gilde der unbefestigten Schrag aus 16. Jahrhundert. Nach dem neuen Schrag fordern von dem neuen Mitglied das Geburtsbrief. Er muss freier Mensch sein, eheliches Kind, der Meister mit dem ehrlichen Lebenswandel. Die Aufnahme in die Gilde habe auf der allgemeinen Versammlung beschlossen. Die Kleine Gilde führt von dem Magistrat und 8 Ältesten der Gilde bestätigter Altermann. In der Gilde war 1699 mehrer als 100 Mitglieder, mit den Witwen des Meisters. Die Mitglieder der Gilde dürfen nur mit dem Handwerk sich beschäftigen. Der Handel war verboten. Die Gildenstube befindet sich auf dem heutigen Grundstücke Munga Strasse 4.
Nach dem Nordkrieg verändert sich die Eintrittsordnung in die Gilde. In den Zunfte war das Lehren der Esten verboten.
Eine Änderung der Lage trat mit der Ausdehnung der in Russland 1775 eingeführten Statthalterschaft ein, die sich 1783 auf die hiesigen Gebiete erstreckte; ebenso wirkte sich auch das 1785 eingeführte neue Stadtrecht in dieser Richtung aus. Danach zählten nun alle Einwohner der Stadt zu den Stadtbürgern, ungeachtet ihrer Nationalität und ihres Standes.
Die Handverksverordnung bildete einen Teil der neuen Stadtgesetzes. Der Generalgouverneur verlangte am 1787 von Rat der Stadt Tartu die Auflösung der bisherigen Kleinen Gilde und die Einführung eines alle Zünfte umfassenden Handwerksamtes. Als die wichtigsten Punkte neuen Handwerksordnung galten das rechte nichtdeutscher Bürger (Esten und Russen) sich mit dem Zunft-Handwerk zu beschäftigen. Die Stadhalterschaft und mit ihr auch die Handwerksverordnung wurden 1796 aufgehoben.
In Baltischen Länder war 1866 der Zunftzwang ausgehen, die Handwerker ohne die Angehörigkeit im Zunft erhalten der Gewerbeschein. Das Meisterrecht bekommen alle Facharbeiter und russische Untertanen.
Die Kleine Gilde umgestalten 1919, aber 1920 waren in Estnische Republik die Stande aufgehoben und die Gilden beenden seine Tätigkeit.
Das Grundstück am Lutsu 5 war 1449 das Eigentum der Kleiner Gilde. Nach schriftlichen Nachrichten 1641 sein das Grundstück der Gilde am heutigen Gebiet Munga 4 gelegen. Auf dem Grundstücke legen sich 1741 ein Wohnhaus und ein Wagenschuppen. Vom 1898 war das Grundstück das Eigentum des angegrenzendes Gefängnisses.
Das Quartal zwischen Strassen Lutsu, Jaani und Munga fesselt 1990 die Aufmerksamkeit der Künstler. Die Keramiker Piret Veski und Kaido Kask haben hier seine Künstlerwerkstatt gegründet. Die Künstler bilden 1996 die Anregungsgruppe „Antoniuse Õu“ und 1999 MTÜ „Antoniuse Gild“. Die Hauptabsicht der Gilde gibt es die Gründung des Kunst- und Handwerkszentrums in der Altstadt.
